Eine Standortschließung im Maschinenbau verlangt einen klaren Kurs – denn Rechtssicherheit, Sozialverträglichkeit und operative Stabilität müssen gleichzeitig funktionieren. In diesem Projekt begleiteten wir eine Reorganisation im Maschinenbau über fünf Monate und steuerten Personalabbau, Kommunikation sowie den Transfer der verbleibenden Mitarbeitenden an einen neuen Standort – eng abgestimmt mit Geschäftsleitung und Betriebsrat.
HR Interim Management im Start-up: Skalierbare HR-Prozesse in 9 Monaten stabilisiert
HR Interim Management im Start-up: Skalierbare HR-Prozesse in 9 Monaten stabilisiert
Ein wachstumsstarkes Start-up mit über 300 Mitarbeitenden benötigte schnelle, standortübergreifende HR-Services. Im Interim-Einsatz wurden Team, Prozesse und Systemgrundlagen so stabilisiert, dass HR mit dem Wachstum Schritt hält.
Daten & Fakten
Rolle: Interim HR Manager
Branche: Start-up
Unternehmensgröße: > 300 Mitarbeitende
Projektdauer: 9 Monate
Einsatz: 5 Tage pro Woche
Ausgangslage
Das Unternehmen wuchs sehr schnell, und Prioritäten änderten sich häufig. Gleichzeitig liefen viele Themen parallel, während ein neu zusammengestelltes HR-Team sich erst finden musste. Dadurch stiegen Abstimmungsaufwand und Reibung – und HR brauchte ein Setup, das Tempo erlaubt und trotzdem zuverlässig bleibt.
Die Zielsetzung
Ziel war eine verlässliche HR Service Delivery über mehrere Standorte – trotz hoher Dynamik und laufender Projekte. Gleichzeitig sollte das Team handlungsfähig bleiben, Rollen klar schneiden und die Grundlage schaffen, um HR-Prozesse zu skalieren und Systeme sauber aufzusetzen.
Vorgehen & Umsetzung
Orientierung schaffen, Prioritäten setzen, Entscheidungen beschleunigen
Zu Beginn haben wir die Führungsrolle aktiv übernommen und eine klare Priorisierung eingeführt. Damit wurden Entscheidungen schneller, Schnittstellen klarer und das Team konnte sich auf die Themen konzentrieren, die HR-Servicequalität unmittelbar verbessern.
HR-Prozesse skalieren mit Microprozess-Modellierung
Danach folgte die strukturierte Aufarbeitung der wichtigsten Abläufe über Microprozess-Modellierung. So wurden Prozesse schlanker, Zuständigkeiten greifbarer und die Reaktionsgeschwindigkeit stieg – gerade in einem Umfeld, in dem sich Anforderungen wöchentlich ändern können.
Team-Enablement im Interim HR Management
Damit die Veränderung im Alltag trägt, haben wir Brainstormings sowie Team- und Einzelcoachings durchgeführt. Der Fokus lag auf Zusammenarbeit, schneller Umsetzung und einheitlichem Vorgehen, sodass Wissen nicht an Personen hängt, sondern im Team nutzbar bleibt.
SAP-Einführung in HR und Servicestruktur vorbereiten
Parallel dazu haben wir die SAP-Einführung umgesetzt und eine neue interne Servicestruktur vorbereitet. Beides stärkte die Grundlage für skalierbare HR-Prozesse: weniger manuelle Umwege, klare Servicewege und eine stabilere Systembasis.
Ergebnisse
Mehr Handlungsfähigkeit: klare Priorisierung, bessere Steuerung und schnellere Entscheidungen.
Mehr Geschwindigkeit: strukturierte Abläufe erhöhen Prozess- und Reaktionsgeschwindigkeit.
Rollen klarer geschnitten: Wissen wird gezielt eingesetzt, Zusammenarbeit wird effizienter.
Mehr Vertrauen in HR: HR wird als verlässlicher interner Dienstleister wahrgenommen.
Systembasis gestärkt: SAP eingeführt, Servicestruktur vorbereitet.
Fazit
HR Interim Management im Start-up ist besonders wirksam, wenn Tempo und Struktur gleichzeitig gefragt sind. Entscheidend sind pragmatische Prozessarbeit, konsequente Priorisierung und ein Interim-Profil, das Führung und Umsetzung verbindet – damit HR mit dem Wachstum Schritt hält und nicht hinterherläuft.
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