HR-Digitalisierung beim Marktführer: HR-Transformation, HCM-Software und Governance in 6 Monaten
HR Digitalisierung verlangt mehr als ein neues Tool – sie braucht klare Führung, saubere Rollen und verlässliche Entscheidungen. In diesem Projekt übernahmen wir die temporäre Leitung einer lokalen HR-Abteilung und richteten das Team so aus, dass HR Digitalisierung und operatives HR-Management parallel wirken. Dabei stärkten wir Governance, schärften Recruiting und begleiteten die Einführung einer HCM-Software, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Daten & Fakten
Rolle: Senior HR Consultant & Interim Recruiter
Branche: Abrechnungsservices / bargeldlose Unterwegsversorgung (Europa)
Unternehmensgröße: > 1.000 Mitarbeitende
Projektdauer: 6 Monate
Einsatz: 5 Tage pro Woche
- Kunde: Der Kunde ist europäischer Marktführer in der bargeldlosen Unterwegsversorgung, mit einem Umsatz von über 7,2 Milliarden Euro.
Ausgangslage
Im Mittelpunkt stand eine lokale HR-Abteilung mit 30 Mitarbeitenden. Für die Projektdauer sollte sie temporär geführt und entlang der Transformationsziele neu ausgerichtet werden. Gleichzeitig liefen operative Themen weiter, sodass das Team klare Prioritäten und eine belastbare Steuerung brauchte.
Die Zielsetzung
Im Fokus stand eine moderne, verlässlich steuerbare HR-Organisation. Dazu gehörten ein klares Recruiting-Zielbild, harmonisierte Kompetenz- und Laufbahnmodelle, eine robuste HR-Governance sowie die Einführung einer neuen HCM-Software. Zusätzlich sollte HR agiler arbeiten und die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat auf eine stabile Grundlage stellen.
Vorgehen & Umsetzung
Führung übernehmen und operative Stabilität sichern
Als Interim-Leitung strukturierten wir Verantwortlichkeiten, priorisierten Themen und schufen transparente Entscheidungswege. Dadurch gewann das Team Zeit für Veränderung, während das Tagesgeschäft zuverlässig weiterlief.
Recruiting-Strategie mit Drei-Jahres-Perspektive entwickeln
Auf Basis einer Prozessanalyse entwickelten wir gemeinsam mit dem HR-Team eine dreijährige Recruiting-Strategie. Klare Ziele, messbare Maßnahmen und ein abgestimmtes Vorgehen sorgten für Orientierung – sowohl in HR als auch in den Fachbereichen.
Governance klären: Kompetenzmodelle harmonisieren und RACI definieren
Unterschiedliche Kompetenz- und Laufbahnmodelle führten wir zusammen und legten Verantwortlichkeiten über eine RACI-Matrix fest. Eine Betriebsvereinbarung verankerte das Modell verbindlich, sodass HR und Organisation konsistent arbeiten.
HR-Transformation beschleunigen: agile Arbeitsweise etablieren
Ergänzend führten wir agile Elemente ein, damit das Team schneller umsetzt und Fortschritt sichtbar macht. Kurze Sprints, klare Backlogs und regelmäßige Reviews erhöhten Tempo und Transparenz.
HCM-Software-Einführung begleiten und Regelwerk aktualisieren
Im Rahmen der Systemeinführung unterstützten wir fachlich und organisatorisch, damit Anforderungen sauber definiert sind und die Umsetzung im Betrieb funktioniert. Parallel passten wir relevante Betriebsvereinbarungen an und banden den Betriebsrat strukturiert ein.
Talent Management und Prozesse praxistauglich gestalten
Damit die neuen Modelle wirksam werden, schärften wir Talent-Management-Bausteine und übersetzten Anforderungen in klare, handhabbare HR-Prozesse. So entstand eine Lösung, die Führung und Mitarbeitende im Alltag tatsächlich unterstützt.
Ergebnisse
Die HR-Abteilung arbeitete stabil, priorisiert und mit klaren Verantwortlichkeiten, sodass operative Leistung und Transformation parallel möglich waren.
Recruiting, Governance (RACI) sowie Kompetenz- und Laufbahnmodelle erhöhten Transparenz und Verbindlichkeit in der Organisation.
Agile Arbeitsweisen, HCM-Software-Einführung und aktualisierte Betriebsvereinbarungen griffen ineinander und beschleunigten die HR-Transformation.
Fazit
HR Digitalisierung gelingt, wenn Führung, Governance und Systemeinführung zusammenpassen. Dieses Projekt zeigt, wie eine HR-Organisation in sechs Monaten Stabilität gewinnt und gleichzeitig digitale Bausteine so einführt, dass sie im Tagesgeschäft tragen.
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